Referenzen
Diese Seite beschreibt die Erfahrungen unserer Kunden mit SAMAC Produkten. Die erreichten Ergebnisse dienen als Beispiel für den möglichen Nutzen dieser Produkte und können sich je nach Kundensituation unterscheiden








Baumarkt Bahr baut mit SAMAC MIT/400 auf der iSeries eine unternehmesweite Data Warehouse Lösung.
Das 1879 gegründete Familien- unternehmen Max Bahr Holzhandlung GmbH & Co. KG ist mittlerweile mit seinen 76 Märkten und 1,5 Mrd. DM (2000) Umsatz zum achtgrößten deutschen Baumarktunternehmen avanciert. Auf 410.000 qm Verkaufsfläche werden mehr als 45.000 Artikel angeboten.
Das Unternehmen möchte möglichst großen Teilen seiner riesigen Zielgruppe gerecht werden und setzt verstärkt auf das Direkt-Marketing in Form von Kundenkarten. Mit der Bahr Card als einer Art Kreditkarte ermöglicht der Baumarkt seinen Kunden bargeldloses Einkaufen mit monatlicher Abbuchung. Um den Kunden die Karte noch schmackhafter zu machen, werden darüber hinaus Prämien anhand eines Punktesystems gewährt. Von der Analyse der Kundenkarten verspricht sich der Baumarkt aufschlußreiche Erkenntnisse über das Kaufverhalten seiner Kunden. Anhand der Daten soll eine effizientere und genauere Zielgruppenansprache erfolgen.
Im Kampf um die Kunden setzt der Baumarkt Max Bahr zur Datenanalyse das Data Warehouse Tool SAMAC MIT aus dem Hause SAMAC ein. So werden die gesamten Scannerkassendaten bis auf die Artikel- und Bonebene analysiert. Die Beratung und Implementierung zum Aufbau des unternehmensweiten Datawarehouse erfolgt durch die Berater der CM. GmbH in Hamburg.
Die Daten für die Abverkaufsanalyse stammen aus den Kassenbondaten, die täglich aus allen Märkten in das zentrale EDV-System (IBM AS/400) übermittelt werden. Umsatz, Menge, Nutzen, und die Bonanzahl können mit Hilfe von SAMAC MIT taggenau in einer bestimmten Niederlassung für jeden einzelnen Artikel auf dem Kassenbon ermittelt werden. So kann die Kundenfrequenz für jede Niederlassung ermittelt werden, welcher Artikel wie oft von welcher Käufergruppe mitgenommen oder welche Artikel zusammen gekauft werden. Mit Hilfe dieser Daten können die Sortimente optimal zusammengestellt werden und es kann eine präzise Standortanalyse durchgeführt werden. Der Phantasie der Marketing Experten ist dabei kaum eine Grenze gesetzt.
Michael Heidloff, Leiter Warenwirtschaftscontrolling bei Max Bahr: „Interessante Ergebnisse entstanden zum Beispiel bei der Überprüfung, wie häufig Kundenkarteninhaber unsere Märkte besuchen und ob es sich dabei immer um dieselbe Filiale handelt. Auch die Untersuchung der Artikeldaten, also z.B. die Frage, ob beim Kauf von Türen und Zargen auch die entsprechenden Zubehörteile mitgekauft werden, hat zum Teil unerwartete Resultate hervorgebracht.“
Da natürlich nicht alle Max Bahr Kunden eine Kundenkarte besitzen, wurde für die Abverkaufsdaten ein zweites Modell für die kundenunspezifischen Verkäufe erstellt. So kann nun der Anteil der über die Kundenkarte getätigten Abverkäufe vom Gesamtumsatz ermittelt werden. Den gesamten Umsatz betreffende Analysen, wie z.B. Warengruppenstatistiken, Prognoseberechnungen (Monatshochrechnungen) oder Budgetberechnungen können sekundenschnell und taggenau abgerufen werden. Durch die Einführung des Produkts sind wichtige Arbeitsabläufe wesentlich erleichtert und verkürzt worden „Früher mussten für jede Abfrage neue Querys z.T. mühsam programmiert werden, teilweise mit unzähligen Hilfs- und Arbeitsdateien. Auf die Antworten hat man manchmal Stunden gewartet. Heute ist es eine Sache von Sekunden.“ So Herr Heidloff. „Nachträgliche Erweiterungen und neue Abfrageoptionen sind sehr einfach und schnell umzusetzen und auch die Integration ganz anderer Geschäftsbereiche, wie z.B. Einkauf oder Lager, kann optimal gelöst werden“, so Henry Brinkmann von CM. GmbH. „So konnten wir den Wünschen der Max Bahr Mitarbeiter bisher immer voll entsprechen.“
Max Bahr hat mit CM. und dem SAMAC Tools noch einiges vor: Den nächsten großen Schritt, die Einführung von Data Mining, bereitet Max Bahr bereits vor. Zur Integration des Data Mining Tools der IBM in das SAMAC MIT Datawarehouse werden erste Prototypen entwickelt, um noch weitere Zusammenhänge aus den Daten zu ergründen, die auch für den erfahrenen Beobachter nicht aktiv abfragbar sind. Die Suche nach der richtigen Frage, was oft das Schwierigste ist, steht beim Data Mining im Mittelpunkt. Das Ergebnis überrascht nicht selten und kann dann wieder gezielt im SAMAC MIT Datawarehouse abgefragt werden. So schließt sich der Kreis.
Bei BUDNI wissen Lieferanten mehr
Seit Juli 2003 bietet BUDNI seinen Lieferanten Einblick in den Abverkauf Ihrer Produkte.
BUDNI ist das “menschliche” Familienunternehmen, das als Drogeriemarkt, vergleichsweise viele Mitarbeiter in der Kundenbetreuung einsetzt, das seit 9 Jahren die Nummer 1 in der Skala der Kundenzufriedenheit ist, sich darĂĽber hinaus mit der BUDNIanerhilfe fĂĽr bedĂĽrftige Kinder einsetzt und mit seinen 96 Filialen das Traditionsunternehmen in Hamburg ist, denn in Hamburg geht man nicht in die Drogerie sondern man geht zu “BUDNI”.
Nachdem sich das 2002 angeschaffte IBM iSeries Datawarehouse Tool SAMAC MIT beim BUDNI Vertrieb, Einkauf und Controlling bewährt hatte, wurden im Frühjahr 2003 ganz neue Anforderungen an das Hamburger Beratungshaus CM. gestellt.
Auf das SAMAC MIT Datawarehouse sollten Filialen und vor allem auch die Lieferanten zugreifen, um die Abverkaufszahlen zu beobachten und entsprechend zu agieren/ bzw. Aktionen zu veranlassen
BUDNI setzte für Internet, Extra- und Intranet bereits das Content Management System xeera und pherix der xeebion GmbH ein; selbstverständlich sollten die Datawarehouse Abfragen hier eingebunden werden.
Dazu waren einige Herausforderungen zu lösen. Welche Berichte sollten angeboten werden, welche Datenbasis muss in das SAMAC MIT integriert werden, wie wird das Berechtigungskonzept umgesetzt, denn nicht jeder Lieferant sollte alles sehen und wie kommen die gewünschten Analysemöglichkeiten, mit all den dynamischen Funktionen, wie z.B. DrillDown, DrillAcross in das Content Management System pherix , so, dass auch das Antwortzeitverhalten sehr gut bleibt.
Alle Beteiligten BUDNI, xeebion und CM. setzten sich Anfang April 03 zusammen und ĂĽberlegten, wie diese Anforderungen in kurzer Zeit umgesetzt werden können, denn Mitte des Jahres sollte das Ganze “stehen”.
Herr Jobmann, BUDNI-IT entwickelte den Projektplan, lieferte die Anforderungen und testete die Ergebnisse. Herr Beckmann, ebenfalls BUDNI-IT sorgte für die Schnittstellen zwischen den Analyseergebnissen auf NT Server und dem pherix System auf Linux Server, xeebion ermöglichte die Ausgabe und kümmerte sich um den Zugang der Lieferanten und Filialen und CM. transformierte die Bon-, Liefer- und Stammdaten in das SAMAC MIT, konzipierte das Datenmodell, entwickelte das Masterdesign für die Reports, setzte das Berechtigungskonzept auf die verschiedenen Analyseanforderungen um und band die Analyse-Funktionalitäten ein.
PĂĽnktlich zum 1. Juli 2003 konnten die ersten Lieferanten ihre Analysen bis auf die Artikelebene tätigen und nahmen dieses neue BUDNI – Angebot begeistert an. Im Oktober kamen dann die 96 BUDNI Filialen hinzu.
Inzwischen sind die (berechtigten) Lieferanten und Filialen jederzeit und immer schnell informiert über den Abverkauf ihrer Produkte. Sie können verschiedenste Kennzahlen betrachten oder Werbeaktionen nachverfolgen und so ihre Lieferqualität verbessern und ihr Angebot in den Märkten der Nachfrage anpassen.
Hier bewährt sich die Kombination der geschickten Konzeptionsarbeit der CM. mit dem sehr belastbaren und schnellen SAMAC MIT und einer hochverfügbaren IBM iSeries.
Fazit vom IT-Leiter Herrn Michael Windmüller: Wenn die Zusammenarbeit in IT Projekten immer so gut funktionieren und auch so effizient gearbeitet würde, ließen sich die IT Kosten eindämmen und wir IT- Leiter hätten sicher viel weniger Sorgen und Probleme.
Bessere und individuellere Kundenbetreuung bei gleichzeitiger Kostensenkung. Ein Widerspruch?
Das seit über 25 Jahren existierende Unternehmen Conmetall, das sich auf die Belieferung von Bau- und Heimwerkermärkten spezialisiert hat, gehört heute zu den führenden Lieferanten der deutschen Do-it-yourself-Branche und bietet das breiteste Sortiment in den Bereichen Sanitär, Eisenwaren, Werkzeuge und Gartengeräte vergleichbarer Wettbewerber an. Über 450 Mitarbeiter sorgen im Hauptsitz in Celle und in den Tochtergesellschaften für einen reibungslosen Ablauf.
Um im Feld der Mitbewerber an der Spitze zu bleiben, wird es immer wichtiger „alles“ über den Kunden zu wissen, um die Betreuung ganz individuell zu gestalten, ihn bei der Bestückung seiner Regale zu beraten und B und C Kunden durch ABC – Analyse auf A zu bringen. Kundenbeziehungen also profitabel zu machen; was ja auch heißt Kosten einzudämmen.
Erste Voraussetzung war der Einsatz eines modernen Warenwirtschaftssystems (SoftM) sowie einer Lagerverwaltung auf der IBM iSeries, um die reibungslose Verwaltung der Aufträge, Rechnungen, Bestellungen und Ausund Einlieferungen sicher zu gewährleisten.
Auf dieser Basis konnte überlegt werden, mit welcher Information die Kundenbetreuung, Auftragsabwicklung und auch der Einkauf effizienter organisiert und damit gleichzeitig zufriedenere Kunden und auch Kostensenkungen erzielt werden können.
Wir hatten die Forderung, von jedem unserer Kunden zu wissen, wie hoch die Auftragsmengen sind, wie viel Retouren, wie viele Fehlmengen bei ihm anfallen, wie sind die Auftragsgrößen, was bestellt der Kunde, wie viele Lieferungen erhält er in welchem Zeitraum, kann der Besuchs- und der Lieferrhythmus optimiert werden.
Datenmassen mĂĽssen beherrschbar sein
Die Einrichtung einer zentralen Data Warehouse-Lösung hat hier geholfen. Die Auswahl des richtigen Data Warehouses war nicht einfach, denn eine der primären Anforderungen, die wir an ein Data Warehouse-Tool stellten, war die Bewältigung sehr großer Datenmengen. Ein Auftrag z.B. kann über 1.500 Positionen umfassen, für die dann 2 Sattelzüge erforderlich sein können.
Es wird also von dem Data Warehouse- Tool erwartet, dass es auch bei Massendaten schnell und flexibel reagiert und nach Möglichkeit die Daten auf dem IBM iSeries belässt; denn im Hause Conmetall weiß man die Vorzüge und Zuverlässigkeit dieses hochmodernen Systems zu schätzen.
Ein Produkt „von der Stange“ kam für Ulrich Kottwitz, Leiter der IT-Abteilung nicht in Frage, weil hierfür die Unternehmensabläufe und Strukturen zu komplex sind und sich nicht so einfach in ein standardisiertes Schema anpassen lassen. „Das Datawarehouse muß alle Besonderheiten auffangen, sich dem Unternehmen anpassen und nicht umgekehrt.“
Also wurde mit dem Datawarehouse Tool SAMAC MIT ein zentrales Datawarehouse auf der vorhandenen IBM iSeries gebaut. Das heiĂźt, die Daten aus den Dateien der SoftM Warenwirtschaft werden zusammengefĂĽhrt und in das Datawarehouse ĂĽber Schnittstellen transformiert und multidimensional aufbereitet.
Gerade hierzu bedarf es einer Vorgehensweise, die konzeptionell gut durchdacht ist. Denn Ladezeiten müssen in die „Nachtfenster“ passen, der Speicherbedarf muss so gering wie möglich bleiben und die multidimensionalen Datenmärkte müssen dabei aber beherrschbar bleiben.
Mit dem Beratungshaus CM. aus Hamburg haben wir den richtigen Partner gefunden. Durch die sehr effiziente und geĂĽbte Vorgehensweise der CM. hatten wir in sehr kurzer Projektzeit bereits den ersten Nutzen, so dass eine hohe Motivation bei den Anwendern entstand, das Data Warehouse zu nutzen und hierzu auch weiterbringende Ideen zu entwickeln
“SAMAC MIT und unsere iSeries funktionieren hervorragend, verbunden mit der effizienten Beratung der CM Punkte – ein voller Erfolg.”
Ulrich Kottwitz, Leiter IT, Conmetall
So haben wir nun den Ăśberblick!
Rabatte und Werbekostenzuschüsse an Kunden. Konzernübersichten und ABC-Klassifizierung sind kein Thema mehr.Der „Drill Down“ auf Einzelartikel und Kunden bietet bei Verkaufsgesprächen eine gute Verhandlungsbasis und ist bei der Kundenbetreuung mittlerweile unverzichtbar.
Aufgrund der Schnelligkeit des Produktes SAMAC MIT, können nun fast alle Fragen der Kunden oder Lieferanten online am Telefon beantwortet werden. Daraus ergibt sich eine riesige Zeitersparnis für die Kundenbetreuung. Dies gilt ganz besonders auch für das Controlling, denn auch hier können schnell und einfach zusätzliche Kriterien aus dem Kundenstamm und Artikelstamm mit Zahlen aus dem Datenmarkt verknüpft werden und als Ad hoc Abfragen, z.B. Umsatz der am Grünen Punkt beteiligten Kunden, an das System geschickt werden.
Die Verknüpfung der Kundenlistungsdaten in das MIT Data Warehouse ist für die Kundenbetreuer ein ganz besonders wichtiges Werkzeug, denn gerade sie können damit die spezielle Situation des Kunden noch besser beurteilen.
Aber bei Conmetall will man sich auf diesen Erfolgen nicht ausruhen. So steht für die direkte Kundenbetreuung gerade die Verknüpfung des Data Warehouses mit den Kundenlistungsdaten an. Darauf freuen sich die Kundenbetreuer schon, denn so können sie die spezielle Situation des Kunden noch besser beurteilen. Natürlich sollen die vielfältigen Möglichkeiten des SAMAC MIT Werkzeuges zukünftig auch für weitere Unternehmensbereiche zur Verfügung stellen.
Die Verbesserung der Lieferqualität mithilfe des SAMAC MIT Data Warehouses, wird in kürze als neues Projekt gestartet. Conmetall will so den steigenden Anforderungen an Pünktlichkeit, Liefergenauigkeit besser gewappnet sein. So werden Kunden zufrieden gestellt, Retouren und unnötige Lagerkosten vermieden.
Individuellere Kundenbetreuung bei gleichzeitiger Kostensenkung
Die Betreuung der Kunden kann jetzt sehr viel individueller gestaltet werden. Dies ist eine erhebliche Verbesserung, die gleichzeitige Kostensenkungen möglich macht. Wir konnten die Auftragsplanung und damit auch die Einkaufs- und Lieferplanung verbessern, die Versendung optimieren und Fehlmengen eindämmen.
Unser zentrales Datawarehouse lebt, das heißt immer neue Ideen und Analysewünsche werden entwickelt, so dass es möglichst alle Auskunftswünsche der Fachabteilungen erfüllt.
Zur Verbesserung der Lieferqualität wurde mit Hilfe des SAMAC MIT Datawarehouses ein weiteres Projekt umgesetzt. Conmetall ist so den steigenden Anforderungen an Pünktlichkeit, Liefergenauigkeit besser gewappnet. So werden Kunden zufrieden gestellt, Retouren und unnötige Lagerkosten vermieden.
Im Ăśbrigen stehen uns fĂĽr die Analyse der ĂĽber 100 Infowerte (GutschriftsgrĂĽnde, Auftragsarten, WerbezuschĂĽsse, usw.) mehr als 70 Mio. Sätze Online in unserem MIT Datawarehouse zur VerfĂĽgung. Immer zuverlässig morgens bei Arbeitsbeginn – Alles auf unserer Produktionsmaschine IBM iSeries Modell 820 aufbereitet.
Augenmerk auf den Gewinn.
Umsatzfixierung führt schnell in die Irre. Dank Business Intelligence Orientierung bei Geschäftsabschlüssen an deren Rohertrag statt wie früher am Umsatzvolumen.
Anwender
Despec ist eine Großhandelsgruppe für Druckerverbrauchsmaterialien, Speichermedien und Accessoires und erzielte im Jahr 2002 weltweit rund 700 Mio. Euro Umsatz. Die Despec Supplies GmbH (Deutschland) besteht seit 1997. Mit ca. 80 Mitarbeitern und einer Mandantenfirma wurde im Jahr 2002 mit ca. 2.500 Handelskunden ein Umsatzvolumen von 110 Mio. Euro realisiert. Das Artikelsortiment umfasst insgesamt ca. 10.000 Artikel, von denen knapp die Hälfte am Lager verfügbar ist. Täglich verlassen ca. 1.000 Pakete das Lager in Meerbusch (www.despec.de).
Aufgabenstellung
Despec Deutschland und die österreichische Schwester ITEM 2000 International verwenden seit Anfang 2002 gemeinsam ein in Linz, Österreich, installiertes iSeries-Modell 720 mit einer Standard-Handelssoftware, die bereits seit 1995 in Deutschland und seit 1999 in Österreich in Einsatz ist. Über die Jahre wuchs die Notwendigkeit zeitnahe Auswertungen erstellen zu können, die jedoch über Queries nur zum Teil zufriedenstellend befriedigt werden konnten. In der Handels-Software vorgesehene Standardauswertungen erwiesen sich andererseits als unzureichend und zu inflexibel. Das immer schneller werdende Geschäft und die konsequente strategische Ausrichtung des Vertriebs auf Ergebnisorientierung erforderte eine Lösung dieses Problems mit neuen Auswertungsmethoden. „Wir haben irgendwann aufgehört über Umsatz zu sprechen,“ skizziert Torsten Schnutz die Ausgangslage. „Für uns ist der Rohertrag die entscheidende Größe. Wer um des lieben Umsatzes Willen jeden Deal mitnimmt, manövriert sich unweigerlich ins Abseits”, fährt der Prokurist fort, der bei Despec Deutschland für die Bereiche Einkauf und Marketing verantwortlich zeichnet.
Lösung
Die Lösung des Problems hat man bei SAMAC gefunden. „In einer kurzen Planungsphase wurde definiert, welche Informationen und Auswertungen in den einzelnen Unternehmensbereichen benötigt werden,“ so Schnutz weiter.
Laufende Aktualisierung der DatenwĂĽrfel
Laufende Aktualisierung der Datenwürfel „Die Datenwürfel und Auswertungen wurden daraufhin mit SAMAC sehr schnell realisiert. Heute verfügen wir über optimale Auswertungstools für Einkauf, Verkauf, Buchhaltung und Controlling einerseits über Standardreports und andererseits über Ad-hoc-Abfragen.“ Etwa zur Vorbereitung von Lieferanten- und Großkundengesprächen werden laut Schnutz die Ad-hoc-Auswertungsmöglichkeiten des SAMAC Analyzers intensiv genutzt. Die Datenwürfel der Verkaufsdatenbanken werden für alle sieben betreuten Firmen in einem halbstündigen Zyklus aktualisiert – und zwar direkt auf dem Produktionssystem, ohne Beeinträchtigung der laufenden Prozesse und interaktiven Anwender.
Keine Beeinträchtigung der Performance
Für seltene Abfragen in Echtzeit direkt aus den operativen Datenbanken wird über den SAMAC Dynaserver durchgegriffen. Das System wird von wiederkehrenden Queries entlastet, denn derzeit arbeiten in sechs über die auf der iSeries angeschlossenen Firmen ca. 120 Anwender mit der SAMAC-Lösung, die in Spitzenzeiten täglich mehr als 1.500 Abfragen ausführt. Früher benötigte ein einziges vergleichbares Query ca. 30 Minuten, während derer der laufende Betrieb merklich beeinträchtigt wurde. Abfragen aus Deutschland werden über die vorhandene Standleitung neben der Auftragsbearbeitung und dem internen Telefon und E-Mail-Verkehr abgewickelt. Mitarbeiter können auch von unterwegs über VPN-Einwahl online durchführen. Der Informationszugriff wird über ein mehrstufiges Berechtigungskonzept gesteuert. So sind bestimmte Rohertragsinformationen nicht allen Anwendern verfügbar, ebenso Teile der Drill-Down-Pfade und Berichtsstrukturen. Nach Angaben von Claus Bernhard, dem stellvertretenden Geschäftsführer von ITEM 2000 International, unterstützt das neue System nun Abfragen in den Bereichen, Einkauf, Verkauf, Lagerhaltung mit Standardreports. „Außerdem können berechtigte Benutzer über den Front Engine Analyzer diverse nicht standardisierte Abfragen starten und durchführen,“ so Bernhard weiter. „Der Vorteil darin liegt einfach in der Schnelligkeit, der individuellen Aufbereitung von Abfragen, und in der Aktualität. Ganz besonders wichtig für uns ist aber auch, dass die AS/400 in der Performance nicht beeinträchtigt wird. Anders als bei SQL-Queries können alle unsere Mitarbeiter auch während der Abfragen uneingeschränkt die AS/400 nutzen.“ Kern des Vertriebskonzepts ist die Betreuung der Handelskunden fast ausschließlich im Telefonverkauf. Mit den Verkaufsreports ist nun jeder Verkäufer in der Lage seinen Auftragsstand, fakturierten Umsatz, Anzahl der Aufträge, Profit, Rohertrag (sofern berechtigt) aktuell und natürlich alles im Vergleich zu den Planzahlen abzufragen.
Außerdem sind diese Daten auch kumuliert ersichtlich, so dass er auf Knopfdruck nicht nur den aktuellen Monatsstand erhalten kann, sondern auch eine Jahresübersicht. Besonders wichtig aber für den Verkauf ist die Kundenübersicht, wo der Verkäufer auf einen Blick erkennt, welche Produkte der Kunde im laufenden und Vorjahr gekauft hat, wann er dieses Produkt zuletzt gekauft hat und wie jeder einzelne Verkauf kalkuliert wurde. Auch folgende Fragen sind sofort beantwortet: Ist der Kunde profitabel? Welche Produktgruppen werden vom Kunden nicht gekauft? Wie ist der durchschnittliche Auftragswert? Dank der sehr kurzen Antwortzeiten erhält der Verkäufer unmittelbar während des laufenden Telefonats entscheidende Auskünfte für das Verkaufsgepräch.
Ist-Zahlen aus der Warenwirtschaft
Die Ist-Zahlen aus der Warenwirtschaft werden von der Geschäftsleitung um Planzahlen auf Verkäuferebene pro Monat ergänzt. Über die SAMAC-Werkzeuge werden diese in den Reports tagesgenau gegenübergestellt, und sofort wird die aktuelle Tendenz auf Monatssicht hochgerechnet. Basis hierfür sind firmenindividuelle Kalender, die in die Datenbasis einfließen, und selbst die unterschiedliche Anzahl der Arbeitstage in den Ländern berücksichtigen. Im Einkauf- und Lagermanagement ist es wichtig auf einen Blick zu erkennen, welche Produkthaupt- bzw. -untergruppe hinab bis auf jedes einzelne Produkt profitabel ist und wie lange Ware am Lager liegt. Weitere wichtige Bauteile der Lösung sind die zentral gepflegten dynamischen Berichtsstrukturen, z.B. die Zuordnung der Verkäufer zu diversen Verkaufsgruppen. Eine Änderung dieser Berichtstrukturen im laufenden Tagesbetrieb wird sofort in neu abgerufenen Reports berücksichtigt. Ein Neuladen der Würfel ist dazu nicht erforderlich. Damit verfügt man heute über ein sehr präzises, zentral gepflegtes System, das mit einem Bruchteil des früheren Aufwandes gepflegt wird. Der laufende Betrieb erfolgt wartungsfrei innerhalb der iSeries-Umgebung mit Nacht- und Tagesverarbeitung, die laufende Betreuung des Kunden durch SAMAC über DFÜ – so werden unnötige Kosten und Wartezeiten vermieden.
Die DataWareHouse-Lösung von SAMAC liefert die Auswertungen
Heidemann GmbH (www.heidemann.com) ist ein Damenoberbekleidungshersteller. Über zwei Vertriebsschienen (GINA B. und zaffiri) werden ca. 1.000 Kunden in 25 Ländern alle 3 Wochen mit aktueller Ware versorgt. Bei einem Exportanteil von ca. 50% werden 65 Millionen Euro Umsatz erzielt. Die Heidemann GmbH wurde 1961 gegründet und beschäftigt 175 Mitarbeiter in Bocholt und 480 Mitarbeiter in Rumänien.
Die Heidemann GmbH ist zukunftsorientiert und strebt immer nach Verbesserungen – auch in der IT – getreu dem Motto von Albert Einstein: „Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.“
Aufgabenstellung
Das Berichtswesen war auf unterschiedliche selbst programmierte Listen aufgebaut, die in Excel oder Access weiterverarbeitet wurden. Hieraus ergab sich das Problem, dass teilweise mit unterschiedlichen Zahlen gearbeitet wurde, die z.B. zeitlich anders abgegrenzt waren oder aus verschiedenen Listen stammten. Diese Situation war unbefriedigend. Zusätzlich kamen immer neue Anforderungen, aufgrund der sich schnell wechselnden Markterfordernisse, die mit den bestehenden Tools nicht oder nur mit erheblicher zeitlicher Verzögerung realisiert werden konnten.
Es wurde nach einer DataWareHouse- Lösung gesucht. Zielsetzung war, eine einheitliche, zentrale Datenbasis für die Auswertungsdaten zu schaffen, die
o Standardauswertungen zur VerfĂĽgung stellt
o die Möglichkeit bietet Ad-hoc-Auswertungen zu erstellen.
Lösung
Nach PrĂĽfung mehrerer Alternativen fiel die Entscheidung auf das SAMAC-Produkt. Ausschlaggebend waren die Abdeckung der Anforderungen und die VerfĂĽgbarkeit direkt auf der iSeries, die als zentraler Server zur VerfĂĽgung steht.
Mit einem externen Berater wurden die Anforderungen der Fachabteilungen aufgenommen. Aus diesen Anforderungen wurde in Zusammenarbeit mit SAMAC ein InfoCube entwickelt.
Durch vorhandene Branchenkenntnisse der Firma SAMAC konnte innerhalb von sechs Wochen der erste InfoCubes (Vertriebsinformationen) installiert und die ersten Auswertungen erstellt werden. Hierin sind derzeit ca. 250.000 Artikel der einzelnen Kollektionen gespeichert, um sie in Kriterien wie Saison, Vertriebsschienen, Kundengruppen, Vertreter, Vertriebsgebiete und sonstigen Strukturen auszuwerten. Weitere Auswertungen wurden in den folgenden vier Wochen definiert. Zwei weitere InfoCubes fĂĽr Einkauf und Retail, in dem die eigenen Outlets abgebildet sind, wurden in einem weiteren Monat installiert. Die Reports sind so aufgebaut, dass der Anwender immer von der GesamtĂĽbersicht zu einem Themengebiet, auf Detailansichten verzweigen kann.
Die Daten können zeitlich oder über andere Kriterien eingegrenzt werden. Zur Unterstützung der Materialdisposition wird z.B. eine Renner/Penner-Auswertung aufgerufen, die über eine Saison eingegrenzt wird.
Ist-Situation
Zur Zeit werden die Daten während der Nachtverarbeitung automatisiert aus dem ERP-System extrahiert, im Data Warehouse bereitgestellt und stehen damit am Folgetag für Auswertungen zur Verfügung. Die Vertriebsbereiche haben über die Standardauswertungen einen aktuellen Überblick über die Verkaufssituation auf Artikel- bzw. Kundenebene. Die Geschäftsführung hat eine Übersicht über die Gesamtzahlen, von denen auf Detailansichten verzweigt werden kann.
FĂĽr Ad-hoc-Auswertungen wird der SAMAC Analyzer verwendet.
Es arbeiten ca. 30 Anwender mit dem Tool mit bis zu 1.000 Abfragen pro Tag parallel zum ERP-System, ohne dass die iSeries in der Performance beeinträchtigt wird. Anders als bei SQL-Queries können alle Mitarbeiter auch während der Abfragen uneingeschränkt die iSeries nutzen. Intensiv genutzt werden die Anwendungen auch über einen externen VPN-Zugang, z.B. um sich auf Reisen über aktuelle Zahlen zu informieren.
Kunden-Zitat:
„Seit Einführung der SAMAC Analysetools gibt es kaum mehr Anfragen zur Erstellung von individuellen Auswertungen. Die IT-Abteilung wird erheblich entlastet.“
Johannes Ritte IT-Leiter, Heidemann GmbH